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Änderungen der nationalen Agility-Prüfungsordnung
(nach FCI-Vorlage) ab 01.01.2012


Kein A0 mehr ab 2012!

Allgemein
  • Ein ALR darf pro Turnier und Tag nicht mehr als 100 Teams richten bei max. 3 Starts je Team (bleibt wie bisher!)
  • Ein Team (HF/Hd) (bisher ein Hundeführer) kann nur an einer Veranstaltung pro Tag teilnehmen.
  • Es gibt keine Beginnerklasse (A0) mehr. Es ist jedoch möglich, für diese Klasse ein Spiel anzubieten. Voraussetzung ist jedoch weiterhin eine bestandene BH-Prüfung und das Mindestalter von 18 Monaten des Hundes
  •  Nicht zugelassen sind Hündinnen in der Zeitspanne 21 Tage nach dem Belegen (Deckakt) bis 3 Monate nach dem Werfen (Wurftag)
  •  Bei Erreichen der erforderlichen Aufstiegsqualifikationen muss man in die nächsthöhere Prüfungsstufe aufsteigen. Ein Verbleib in der bisherigen Prüfungsstufe ist vom HF am Turniertag anzugeben und wird vom amtierenden A-LR im Leistungsnachweis als freiwilligen Abstieg dokumentiert. Der Qualifikationsmodus beginnt erneut.
  • Jeder freiwillige Abstieg wird vom A-LR am Turniertag in den Leistungsnachweis eingetragen. Bei DVG-Teams erfolgt zusätzlich Info an den DVG.

Parcoursgestaltung
  • Das notwendige Gelände sollte ungefähr 24 x 40 m aufweisen. Die Parcoursfläche beträgt 20 x 40 m.
  • Ein Parcours muss mind. 7 Hürden enthalten und aus mind. 15 bis max. 22 Geräten bestehen. Der Parcours-Standardsatz enthält mind. 14 Hürden
  • Die Sprung-Kombination (a, b, c) entfällt
  • Der Abstand zwischen zwei aufeinander folgenden Hindernissen beträgt bei
    small 4 m bis 7 m
    medium 5 m bis 7 m
    large 5 m bis 7 m
  • Der Doppelsprung, der Weitsprung und der Reifen müssen so gestellt werden, dass sie vom vorhergehenden Hindernis gerade angelaufen werden können.
  •  Der Reifen darf nur 1x benutzt werden.

Hindernisse
Hierzu beigefügte Abbildungen

Sprunggeräte
  • Hürdenausleger dürfen nicht mehr in Dreiecksform bestehen
    Neu: Form wie bisher die Pedigree-Ausleger und geschlossen bzw. so, dass ein kleiner Hund nicht durch den Auslegen springen kann.
  • Hürdenstangen aus Holz oder sicherem Kunststoff (kein Metall!)
    Durchmesser von 3 bis 5 cm
    Mind. 3 Teilabschnitte kontrastreich farbig
  • Die Seitenteile (Türme) der Mauer dürfen nicht fest mit dem Mittelteil verbunden sein.
    Das Umwerfen der Türme wird als Fehler bewertet

Reifen
  • Abstand zwischen Reifen und Rahmen muss min. 15 cm betragen
  • Sowohl der geschlossene als auch der aufspringende Reifen sind erlaubt, wobei der aufspringende Reifen analog der Hürden bewertet wird (Fehler).
  • Ab 01.01.2014 ist nur noch der aufspringende Reifen erlaubt!

Slalom

  • Der Slalom ist nur noch mit 12 Stangen zulässig (nicht mehr 8-12)
  • Slalomstangen sind starr (unbiegsam) aus Holz oder sicherem Kunststoff (kein Metall!)
    Durchmesser von 3 bis 5 cm.
  • Die Füße des Slaloms sollten nicht im Laufweg des Hundes sein.

Kontaktzonengeräte
Neue Maße lt. beigefügten Abbildungen

  • Die Kontaktzonen können zukünftig auch elektronisch bewertet werden
  • Der Rahmen der Kontaktzonengeräte (Auf- und Abgänge) muss eben auf dem Boden aufliegen
  • Die Kontaktzonen dürfen nicht weiß, braun oder schwarz sein
  • Die Wippe muss mit 1 kg mittig der Kontaktzone innerhalb von 2 – 3 sec. auf dem Boden sein

Tunnel
  • Die Tunnelbefestigung muss so angebracht sein, dass sie den Durchmesser des Tunnels nicht verändert und keine Gefahr für den Hund darstellt.
  • Der Sacktunnel muss im Eingangsbereich gepolstert sein
  • Die Oberfläche des Bodens im Eingangsbereich beim Sacktunnel muss rutschfest sein.

Tisch
  • Der Tisch ist nur noch mit elektronischer Zeitmessung zulässig.

Für die baulichen Änderungen gilt eine Übergangszeit von 4 Jahren!


Qualifikation zu überregionalen Veranstaltungen
1. DVG-Bundessiegerprüfung
  • Jeder Landesverbandssieger in der Kombination A3/JP3 des aktuellen Sportjahres
  • Jedes Team meldet mit seinen im Qualifikationszeitraum erworbenen besten 6 Ergebnissen innerhalb von dhv-termingeschützten Veranstaltungen unter mind. 3 verschiedenen VDH/FCI-Richtern.
    o In den Ergebnissen müssen mind. 4 A-Läufe enthalten sein
    o Für ein V0 werden Punkte vergeben:
    V0 1. Platz: 10 Punkte
    V0 2. Platz: 6 Punkte
    V0 3. Platz 4 Punkte
    V0 ohne Platzierung: 2 Punkte
    o Die Teams mit den höchsten Punktzahlen bis zur Erreichung des Kontingentes sind startberechtigt.
    o Alle gemeldeten, punktgleichen Teams im letzten Rang werden als Überhang gewertet und sind startberechtigt
    o Alle Jungendstarter, die mit mind. 10 Punkten melden, sind startberechtigt und gehen nicht zu Lasten des Gesamtkontingentes.
    o Als Alternative ist für Jugendliche auch eine Qualifikation über das DVGJugendsportfest möglich.
  • Das Gesamtkontingent ist auf 140 Teams begrenzt. Die Verteilung der Größenklassen wird auf Grundlage der Starterzahlen des Vorjahres vom DVG-OfA für den nächsten Qualifikationszeitraumes festgelegt.
  • Die DVG-BSP findet alljährlich am dritten kompletten Wochenende im Juni statt.
  • Meldeschluss ist der vierte Mittwoch vor dem Veranstaltungstermin. Meldung erfolgt über den LV-OfA mit Meldeschein und Kopie der DVG-Agility-LU.
  • Starter des LV Baden-Württemberg erhalten vom LV einen Zuschuss in Höhe von 100 €. Dieser wird jedoch nur ausbezahlt, wenn diese Starter zuvor an der Landesverbands-Meisterschaft teilgenommen haben.

2. dhv-DM-Agility

  • Teilnehmer an der DVG-Bundessiegerprüfung
  • Das Team muss 3x in A3 und 3x in JP3 vorzügliche Ergebnisse mit 0 Fehlern und davon mind. jeweils eine Platzierung (Platz 1-3) unter zwei verschiedenen VDH/FCIRichtern in dhv-termingeschützten Veranstaltungen erreicht haben.
    Diese Ergebnisse werden wie folgt bewertet:
    o V0 1. Platz 10 Punkte
    o V0 2. Platz 9 Punkte
    o V0 3. Platz 8 Punkte
    o V0 ab 4. Platz 6 Punkte
    Bei Punktgleichheit und Überschreitung der vorhandenen Plätze soll erst nach der Punktzahl der A-Läufe und dann nach der Punktzahl der Jumpings gereiht werden.
  • Die dhv-DM-Agility findet alljährlich am 2. Wochenende im September statt.
 

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